Zu den Entgelten bei dezentraler Einspeisung: Berücksichtigung von bestellter Netzreservekapazität gegen den Ausfall dezentraler Erzeugungsanlagen

Rechtsprechung  – Schlagworte: Netzanbindung · Netzkosten · Regelenergie/-leistung

Datum: 

14.11.2017

Gericht: 

Instanz: 

Aktenzeichen: 

EnVR 41/16

Gesetzesbezug: 

Fundstelle: 

Vorinstanz(en): 

Leitsätze des Gerichts:

1. Als maximale Bezugslast im Sinne von § 18 Abs. 2 Satz 5 StromNEV (bis 21. Juli 2017: § 18 Abs. 2 Satz 4 StromNEV a.F.) ist im Falle der Bestellung von Netzreservekapazität zur Absicherung gegen den Ausfall dezentraler Erzeugungsanlagen nicht der höchste gemessene physikalische Leistungswert anzusehen, sondern der Maximalwert, der unter Berücksichtigung der bestellten Reservekapazität für die Berechnung der Entgelte für die Nutzung des vorgelagerten Netzes maßgeblich ist.

2. Die nach § 18 Abs. 2 StromNEV anhand der Vermeidungsarbeit, der Vermeidungsleistung und der Netzentgelte der vorgelagerten Ebene ermittelten vermiedenen Kosten sind allerdings um die Kosten zu verringern, die für die bestellte Reservekapazität anfallen.

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